Die Qualitätsbereiche

Konzeption und Planung der Ausbildung
Am Anfang steht der Ausbildungsplan!

Ausbildungsplanung erfordert mehr als die Auszubildenden den jeweiligen ausbildenden Fachkräften zuzuordnen. Ein guter Ausbildungsplan bietet Orientierung für alle, die an der Ausbildung beteiligt sind. Er ist somit ein zentraler Bezugspunkt für das ausbildende Personal wie für die Auszubildenden selbst. Doch wie muss ein betrieblicher Ausbildungsplan aussehen, damit er in der täglichen Ausbildungspraxis tatsächlich nutzt?

Auswahl und Integration von Auszubildenden
Die Auswahl und Integration von Auszubildenden wird immer wichtiger!

Viele Betriebe spüren es bereits: gute Auszubildende sind rar und vor allem kleine Betriebe können Ausbildungsplatzbewerberinnen und -bewerber oft schwer von ihrem Ausbildungsangebot überzeugen. Das Sprichwort „wer die Wahl hat, hat die Qual“ trifft heute eher auf geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu als auf Unternehmen. Diese suchen oft händeringend nach gut qualifizierten Arbeitskräften und haben zunehmend Mühe, diese für sich zu gewinnen und langfristig an sich zu binden.

Gestaltung des Lernens und Arbeitens
Arbeiten und Lernen gehören im Unternehmen zusammen!

Das große Plus der dualen Ausbildung besteht darin, dass die Auszubildenden im Betrieb an realen Unternehmensaufträgen und Arbeitsaufgaben ausgebildet werden. Nirgendwo sonst sind ein systematisches Curriculum und erfahrungsbasiertes Lernen so eng miteinander verknüpft. So wachsen die Auszubildenden Schritt für Schritt in den angestrebten Beruf hinein und erlangen zunehmend berufliche Handlungskompetenz. Unternehmen können viel dafür tun, damit das Lernen zum Erfolg wird.

Ausbildungsmanagement
Ohne Management geht es nicht – die eigenen Ressourcen kreativ einsetzen

Alle kennen das – die Ressourcen sind in kleinen Unternehmen meist knapp gerade dann, wenn es mi den Aufträgen gut läuft. Gibt es Flauten, so bleibt möglicherweise mehr Zeit für die Ausbildung, aber es fehlt dann ggf. an anschaulichen Arbeitsaufgaben – hier ist Kreativität gefragt, um eine angemessene materielle und personelle Ausstattung für die betriebliche Ausbildung bereitzustellen, so dass tatsächlich das gelernt werden kann, was der Rahmenplan vorsieht.

Kooperation der Lernorte
Auf das Zusammenspiel kommt es an!

Auszubildende verbringen einen wesentlichen Teil ihrer Ausbildungszeit in der Berufsschule. Sie ist der immer schon gesetzte Lernortpartner der betrieblichen Ausbildung. Umso wichtiger ist es, dass ausbildende Unternehmen diese Zeit rechtzeitig einplanen und die Ausbildenden darüber informiert sind, was in der Berufsschule gerade läuft. Aber auch bei weiteren Lernortpartnern gilt: je mehr die Lernortpartner voneinander wissen und je besser sie zusammenarbeiten, desto mehr profitiert die Ausbildung als Ganzes und profitieren die Unternehmen.

Evaluation
Die Ausbildung regelmäßig bewerten

Gute Ausbildung braucht mehr als punktuelle Verbesserungen – mit einem routinemäßigen Qualitätscheck der Ausbildung sind Sie immer auf dem aktuellen Stand: Erreichen wir die Ziele, die wir uns gesetzt haben? Setzen wir die richtigen Mittel effizient ein? Stehen Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis? Wo gibt es Potential, die Ausbildung weiter zu verbessern?

Das Leitbild
Qualität braucht ein Ziel – das betriebliche Ausbildungsleitbild bietet Orientierung

Die Bedeutung eines eigenen betrieblichen Leitbildes zur Ausbildung ist kaum zu überschätzen. Ein Leitbild kommuniziert, wofür Sie einstehen was Sie anzubieten haben, aber auch wen Sie mit Ihrem Angebot erreichen möchten und was Sie von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarten. So ist es zugleich ein gut sichtbarer Ausweis der Qualität Ihrer Ausbildung als auch ein Marketinginstrument. Kommunizieren Sie Ihre Ausbildungsphilosophie und sprechen Sie so geeignete Auszubildende gezielt an.

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